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Photo © Alexa Elliot

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Die Haiart "Grossnasenhai"

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Grossnasenhai
Grossnasenhai
Photo © BluePlanetArchive.com

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Verbreitungskarte
Nord Amerika Süd Amerika Afrika Australien Europa Asien in Arbeit in Arbeit
Nord Amerika Süd Amerika Afrika Australien Europa Asien in Arbeit in Arbeit
Grossnasenhai

Grobes Verbreitungsgebiet

Taxonomie
Reich:
Tiere (Animalia)
Stamm:
Wirbeltiere (Chordata)
Klasse:
Knorpelfische (Chondrichthyes)
Ornung:
Grauhaie (Carcharhiniformes)
Familie:
Grauhaie (Carcharhinidae)
Gattung:
Carcharhinus
Namen
Wissenschaftl.:
Carcharhinus altimus
Deutsch:
Grossnasenhai
Englisch:
Bignose shark
Französisch:
Requin babosse
Spanisch:
Tiburón baboso
Aussehen
Grauhai mit grosser runder Schnauze und deutlichen Nasenlappen. Ausgeprägter Interdorsalkamm. Nahezu gerade verlaufende Brustflossen. Der Beginn der Rückenflosse liegt auf Höhe der hinteren Ansatzstelle der Brustflossen.
Färbung
Braun-graue Färbung, ohne auffallende Körpermarkierungen.
Verbreitung
Unregelmässige Verteilung in tropischen und subtropischen Regionen. Westlicher Atlantik: vor North Carolina (vereinzelt auch bis hinauf nach New York) bis hinunter nach Florida und auch in den Bahamas. Pazifik: vor Hawaii und Kalifornien, Peru und Equador. Indischer Ozean: um Madagaskar herum und vor Südindien. Westl. Mittelmeer vor der Küste Spaniens, sowie vor Senegal, Ghana und Südafrika.
Biologie
Grossnasenhaie stellen eher eine Tiefenwasserform in der Region des Kontinentalsockelabhangs dar, wobei Tiefen von zwischen 250 m und 430 m bevorzugt werden. Diese Art ist sehr bodenorientiert und hält sich bevorzugt dort auf.
Ernährung
Verschiedene Knochenfischarten, aber auch kleine Haie (Dornhaie, Katzenhaie) oder Stechrochen.
Grösse
Durchschnittlich etwa 240 cm, maximal gemessene Länge: 280 cm.
Fortpflanzung
Lebendgebärend mit Dottersack-Plazenta. 3-15 Nachkommen pro Wurf. Die Geburtsgrösse liegt zwischen 70 cm und etwa 90 cm. Unterschiedliche Geburtszeiten (Jahreszeiten) sind bekannt, bspw. im Mittelmeer gebären sie zwischen August und September, in der Region von Madagaskar jedoch im September und Oktober.
Ähnliche Arten
Mehrere Arten sehen ähnlich aus. Zahnstruktur, -formel und andere taxonomische Vergleiche geben eindeutige Anhaltspunkte.
Gefährdung
Kategorie: Potentiell Bedroht (NT)
Kriterien: A2d
Letzte Bewertung: 2020
Trend: Decreasing




© IUCN Rote Liste 2025. Die Rote Liste der gefährdeten Arten: Version 2025-2.

Gefahr für Menschen
Es sind keine Unfälle bekannt, da diese Art meist nicht mit Menschen in Berührung kommt.

Unterstützen Sie die Stiftung bei ihrer Arbeit für die Haie