Hai-Ausstellung
Extinktion
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Paul Hilton Finning 1

Aussterben ist für immer!

Aussterben ist für immer!

Aussterben ist für immer!

Photo © Paul Hilton

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Paul Hilton Finning 2

Aussterben ist für immer!

Aussterben ist für immer!

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Paul Hilton Finning 3

Aussterben ist für immer!

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Beifang und Geisternetze

Die internationalen Fangflotten sind primär auf Knochenfische aus. Hier sind speziell der teure Thunfisch und andere grosse Fische eine wichtige Beute. Doch wo grosse Fische gefangen werden, werden auch Haie gefangen. So verenden viele Haie in den Netzen und Langleinen der internationalen Fischerei und werden, meist tot, als Beifang entsorgt.
Eine grosse Gefahr stellen auch "Geisternetze" und generell "Geister Fangmaterial" das. Das sind Netze und Leinen, die sich losgerissen haben und frei im Meer treiben.

Hammerhaie Beifang BluePlanetArchives.com
Hammerhaie Beifang BluePlanetArchives.com
Photo © BluePlanetArchive.com

Hammerhaie im Schleppnetz

Photo © BPA

Beifang

Beifänge sind ein weiterer Grund für die weltweite Dezimierung der Hai-Bestände, vor allem der grösseren Hochseehaie wie Makos und Blauhaie. Aber auch Delphine, Meeresschildkröten und grosse Meeresvögel wie Albatrosse sind davon betroffen. Sie fressen die eigentlich für Fische gedachten Köder mitsamt den Haken und sterben oft, bevor sie losgemacht werden können. Dasselbe Problem besteht mit den oft kilometerlangen Schleppnetzen. Eigentlich ist der Beifang nicht im Sinn der Fischindustrie, denn er bedeutet zusätzliche Arbeit und bei bedrohten Arten Ärger. Aber die Fangmethoden mit Netzen und Langleinen sind zu unspezifisch und in der kommerziellen Fischerei treibt das Fangwerkzeug in der Regel stundenlang im Meer. So kann Beifang oft nur tot an Bord genommen und wieder im Meer entsorgt werden.
Öko-Labels wie z.B. MSC verlangen leider nur sehr generelle Massnahmen gegen Beifang. Spezifische Auflagen, um den Beifang von Haien zu reduzieren, existieren nicht.

Geisternetze

So genannte Geisternetze oder Geisterfangmaterial ist losgerissenes Fangmaterial und das Resultat der intensiven internationalen Fischerei. Es ist effizienter, neues Material einzusetzen, als sich losgerissenes Material wieder aufzufischen und einsatzbereit zu machen. So treiben nach Schätzung der FAO 640'000 Tonnen dieser Geisternetze in den Ozeanen, 10 % des gesamten Plastikabfalls im Meer. Moderne Netze und Leinen bestehen aus Nylon oder anderen Plastikmaterialien und überdauern Jahrhunderte im Meer.
In diesen zehntausenden von Kilometern Netzen und Leien in den Ozeanen verfangen sich nicht nur Haie und sterben. Auch Wale, Delphine, Schildkröten, Meeresvögel und andere Meerestiere verfangen sich darin und verenden.

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