Hai-Ausstellung
Extinktion
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Paul Hilton Finning 1

Aussterben ist für immer!

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Photo © Paul Hilton

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Aussterben ist für immer!

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Hai-Knorpel

"Haie bekommen keinen Krebs" war der Werbesloagan, mit dem Dr. William I. Lane Anfang der 90er Jahre sein Geschäft mit Hai-Knorpel Pulver in Schwung bringen wollte. Das hat seine Firma zwar 1 Million Dollar Strafe wegen falscher Werbung gekostet, aber das Gerücht hält sich bis heute hartnäckig .
Doch Haie bekommen Krebs. Aus der wissenschaftlichen Literatur sind mindestens 42 gut- und bösartige Tumortypen bei Knorpelfischen bekannt. Hai Knorpelpräparate zu essen ist genauso wirkungslos gegen Krebs wie Schweinsohren. Nur sind Schweine nicht weltweit bedroht.
Es ist jedoch bekannt, dass Komponenten aus Haiknorpel, wenn sie im Reagenzglas korrekt verabreicht werden, die Blutversorgung von Tumoren stören können. Essen ist keine "korrekte therapeutische Verabreichung".

Nahrungsmittelzusatz Pixabay
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Photo © Pixabay

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Wie der Run auf Hai-Knorpel begann

"Sharks don't get cancer" oder in der deutschen Ausgabe "Warum Haie gegen Krebs immun sind" lautete der Titel eines pseudowissenschaftlichen Buches von Dr. William I. Lane, das Anfang der 90er Jahre den Run auf Haiknorpel ins Rollen brachte. Es basierte auf einer Untersuchung von Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) von 1983, die feststellten, dass Knorpel von Kälbern und Haien die Blutversorgung und somit - indirekt - das Wachstum von Tumoren beeinträchtigte. Das Buch pries unter Zitierung fragwürdiger Studien Haiknorpel als Allheilmittel gegen Krebs.

Ein schlauer Schachzug von Lane, denn der geschäftstüchtige Agro-Biochemiker William Lane war seines Zeichens Präsident der amerikanischen Fischmehl Handelsvereinigung und untersuchte im Auftrag der damaligen Reagan Administration Investitionsmöglichkeiten in die Fischindustrie von Guinea. Ein wirksames Krebsmittel versprach ein Milliardengeschäft, unter anderem auch für Lane, der selbst Inhaber einer der grössten Firmen für Hai-Produkte war.

Lanes Firma wurde im Juni 2000 zu 1 Million US Dollar Strafe wegen falscher Werbung verurteilt.

Die Strafe fiel unter anderem so hoch aus, da mehrere Krebspatienten auf das wirkungslose Hai-Knorpelpulver vertrauten und sich viel zu spät einer medizinischen Behandlung unterzogen.

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